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Wirtschaftsstandort München
 
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Capital-Städteranking - Die Schwergewichte setzen sich durch

München ist die Stadt mit den besten Wirtschaftsaussichten in Deutschland. Auf Platz zwei und drei folgen Stuttgart und Düsseldorf. Das ergibt eine Studie, die das größte private Wirtschaftsforschungsinstitut in Europa, Feri, im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital’ angefertigt hat. mehr.....


Wirtschaftswachstum:
München wächst überdurchschnittlich (Jahreswirtschaftsbericht 2001)

München boomte vor allem im vergangenen Jahr. Verschiedene Wirtschaftsmagazine haben München zum Wirtschaftsstandort Nr.1 in Deutschland gekürt. Nicht umsonst: Prognosen gehen davon aus, dass München bis zum Jahr 2007 ein jährliches Wirtschaftswachstum in Höhe von rund 5 % ausweisen wird. Unter 60 Konkurrenten wurde München als konjunkturstärkste Stadt gewählt. Die Beschäftigungsentwicklung ist überdurchschnittlich: Im Jahr 2000 wuchs die Beschäftigungsentwicklung um 5,1%, im Vergleich stieg sie in Bayern um 3 %, in Deutschland gerade mal um 1,7 %. Auch in der Region München stieg die Beschäftigungsentwicklung in 2000 mit einer Rate von 3,7 % überdurchschnittlich. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen stieg in München auf 676.137. Die Selbständigenquote liegt in München bei stolzen 15,3 %, im Vergleich liegt sie in Bayern bei 11,9 % und in Deutschland bei 10 %. München hat zudem ein etwa doppelt so hohes Bruttoinlandsprodukt nominal pro Kopf aufzuweisen wie der Bundesdurchschnitt. 76 % der Bruttowertschöpfung in München entfallen auf den Dienstleistungssektor. München hat den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft bereits geschafft. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,5 %, einer der niedrigsten Werte in Deutschland. Und last but not least besitzt München die höchste Kaufkraft, sie liegt etwa 30 % über dem bundesdeutschen Mittelwert.

Quelle: Wirtschaftsbericht, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Feri

München als Zentrum für Finanz- und Vermögensverwaltung (Jahreswirtschaftsbericht 2001)

Eine Untersuchung der Consulting-Firma Simon, Kucher & Partners zeigt ein erstaunliches Ergebnis: Die Summe der Börsenwerte der in München ansässigen Unternehmen übersteigt mit großem Abstand die anderer deutscher Städte. Dies ist vor allem Firmen wie Allianz AG, Siemens AG, Münchner Rück AG, Bayerische HypoVereinsbank oder BMW zu verdanken. Zudem ist München mit großem Abstand der größte Versicherungsplatz in Deutschland. Mit 80 Gesellschaften haben 12 % aller deutschen Versicherungsunternehmen ihren Sitz in München. Insgesamt sind 280 in- und ausländische Versicherungsunternehmen mit ihrem Hauptsitz oder einer Niederlassung in München vertreten. Auf Grund der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz sitzt der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt in München. Mit 61 in- und ausländischen Kreditinstituten, die ihren deutschen Hauptsitz in München haben, gehört der Bankenbereich ebenfalls zum wichtigen Wirtschaftssektor Münchens. Über 170 Banken mit einem Umsatzvolumen von ca. 314 Milliarden Euro sind in München mit einem Sitz, einer Niederlassung oder Repräsentanz vertreten.

Quelle: Statistisches Amt der Landeshauptstadt München, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

München ist Isar-Valley (Jahreswirtschaftsbericht 2001)

McKinsey hat in einer Studie gezeigt, dass die Region München im Bereich IuK auf dem vierten Platz liegt – hinter Silicon Valley, Bosten und Greater London. Derzeit sind etwa 8000 Unternehmen im Raum München im Sektor neuer Technologien tätig. 24 % aller deutschen Gründungen von Internet-Firmen fallen in die Region München, nach einer Studie von Bain & Company. Die Medienwirtschaft gehört natürlich zu den Wachstumsbranchen. München ist nach New York zweitgrößte Verlagsstadt der Welt. Der Mediensektor konzentriert sich vor allem auf Stadt und Landkreis München.

Quelle: Statistisches Amt der Landeshauptstadt München, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, McKinsey, Bain & Company

Life-Sciences: München größter deutscher Biotech-Standort (Jahreswirtschaftsbericht 2001)

Auch im Bereich Biotechnologie, der Schlüsseltechnologie im 21. Jahrhundert, hat München einen rasanten Boom erlebt. Die Region München ist mit den vielen ansässigen Firmen und mit einem gigantischen Forschungsvolumen der größte Biotech-Standort Deutschlands. Im Europavergleich liegt München nach London auf Platz 2 und weltweit auf Position 6. Über 12.200 Menschen sind in den Life-Sciences-Unternehmen tätig, davon über 1.900 in 120 Unternehmen im Biotechnologie- und Pharmabereich. Im Münchener Norden etabliert sich mit Weihenstephan ein weltweit anerkanntes Kompetenzzentrum für die sogenannte grüne Biotechnologie. Im Münchener Westen wird bei Großhadern/Martinsried mit etwa 80.000 m² Gewerbeflächen für Unternehmen der Life Science Park Freiham entstehen. Zudem kommen Max-Planck-Institute sowie das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie hinzu.

Quelle: Statistisches Amt der Landeshauptstadt München, Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Immobilienmarktbericht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der Landeshauptstadt München

Marktanalyse für das 1. bis 3. Quartal 2007

Umsatztrends

Unbebaute Grundstücke (Baulandmarkt)

Die Anzahl von Verkäufen für Baugrundstücke des individuellen Wohnungsbaus (Ein- bis Dreifamilien-, Reihen- und Doppelhäuser und kleine Eigentumswohnanlagen) war im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend. Bedingt durch einen Flächenumsatzrückgang von cirka 11 Prozent ist der Geldumsatz um rund 9 Prozent niedriger ausfallen.

Bei Reihen-, Doppelhausgrundstücken waren die Geld- und Flächenumsätze nahezu gleich hoch; bei Grundstücken für kleine Eigentumswohnanlagen gab es einen Geldumsatzrückgang von minus 20 Prozent bzw. bei den Verkaufsfällen von cirka minus 12 Prozent.

Der Geldumsatz von Baugrundstücken für den Geschosswohnungsbau hat mit plus 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt, dabei wurde im öffentlich geförderten Geschosswohnungsbau ein Steigerung von 20 Prozent erzielt.

Unbebaute Grundstücke für höherwertiges Gewerbe (Büro- und Verbrauchermärkte) und für Kerngebietsnutzung (Büro-Geschäftshäuser) konnten eine Steigerung im Geldumsatz von rund 17 Prozent erzielen.

Einen enormen Aufschwung hat auch der Grundstücksmarkt für einfache Gewerbenutzung erfahren, die Verkaufszahlen stiegen um 43 Prozent, der Flächenumsatz und der Geldumsatz steigerte sich auf über 70 Prozent. Dieser positive Trend ist u.a. auf das von der Wirtschaft gut aufgenommene neue Gewerbegebiet Freiham zurückzuführen.

 

Bebaute Grundstücke

Individuelle Wohnbebbauung

Insgesamt hat sich der individuelle Wohnungsbau (Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser) positiv entwickelt. Die Vertragsanzahl stiegen um 8 Prozent, der Flächenumsatz um 4 Prozent, der Geldumsatz um 13 Prozent.
Von über 900 verkauften Häusern waren rund 200 Neubauobjekte.

Mietwohnhäuser

In den ersten drei Quartalen 2007 wurden rund 160 mehrgeschossige Mietwohnhäuser verkauft. Im gleichen Zeitraum 2006 waren es 113 Kauffälle. Im Ergebnis ergab dies eine Steigerung von über 40 Prozent bei den Verkaufszahlen und beim Geldumsatz. Damit setzt sich das hohe Handelsvolumen mit Mietswohnhäusern auch weiterhin fort.

Gewerbeobjekte

Der Geldumsatz für gewerbliche Immobilien war nach dem Spitzenergebnis 2006,bedingt durch sehr hohe Umsätze in der Münchner Innenstadt, in den ersten drei Quartalen 2007 um 7 Prozent rückläufig; er bewegte sich jedoch mit einer Summe von nahezu 1,7 Mrd. Euro immer noch auf sehr hohem Niveau.
Im Segment Bürohäuser wurde der hohe Geldumsatz (1,26 Mrd. Euro) des Vorjahreszeitraums um 3 Prozent übertroffen.

Eigentumswohnungen

In den ersten drei Quartalen 2007 wurden bei gleichbleibend hohem Geldumsatz insgesamt 6.600 (Vorjahr 7.170)neue und gebrauchte Eigentumswohnungen verkauft. Unter den Verkäufen waren circa 1.550 Neubauwohnungen, dies entspricht gegenüber dem Vorjahr (1.900) einem Minus von 18 Prozent.

Preise

Die Preise für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen in guten und durchschnittlichen Wohnlagen bewegten sich auf dem Vorjahresniveau. Für unbebaute Grundstücke und bebaute Immobilien konnten nach bisherigen Analysen keine wesentlichen Preisveränderungen zum Vorjahr festgestellt werden.

Prognose für das Jahr 2007

Nach den bisher dem Gutachterausschuss vorliegenden Daten wird sich der gesamte Münchener Immobilienmarkt auch in 2007 wieder sehr gut behaupten.

Der Markt für Gewerbeimmobilien war nach der deutlichen Belebung im Jahr 2006 auch im Berichtszeitraum sehr stark und erreichte in 2007 bisher ein noch höheres Umsatzniveau. Die Anzeichen deuten auf eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung bis zum Jahresende hin.

Der Eigentumswohnungsmarkt wird weiterhin hohe Umsatzzahlen erreichen, trotz einem bisher etwas geringeren Anteil an Verkaufsfällen von Neubauwohnungen. Indizien für ein zu knappes Angebot von Neubauobjekten am Markt können daraus aber derzeit nicht abgeleitet werden.

Die dem Gutachterausschuss vorliegenden Marktdaten des Münchner Immobilienmarktes für 2007 weisen darauf hin, dass wieder ein hohes Umsatzniveau erreicht wird. Dies entspricht auch den aktuelle Prognosen der Immobilienwirtschaft, die von einem boomenden Wohn- und Wirtschaftsstandort München ausgehen.

Die Marktdaten werden im jährlich erscheinenden Immobilienmarktbericht für das Jahr 2007 voraussichtlich im März 2008 vom Gutachterausschuss veröffentlicht.

     
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